Die Berlinale 2012 ist vorbei. Die roten Teppiche sind eingerollt. Es wird noch einige Nachbetrachtungen geben und Diskussionen über Sieger und Nichtsieger, über die Stars ob national oder international. Und dann beginnt die Planung fürs kommende Jahr. Nach der Berlinale ist vor der Berlinale.
Die Berlinale hat sich im Laufe der Jahre immer mehr verändert weg vom Filmfestival hin zum echten Berlinfestival. Das liegt vermutlich auch daran, dass das Festival über immer mehr Spielstätten über die Stadt verteilt verfügt. Es sind inzwischen über 20. Irgendwo konnte man diesbezüglich lesen, dass es möglicherweise so weit kommt, dass niemand die Bären Gewinner sieht, weil gerade an einem anderen Ort ein ebenfalls ein Highlight geboten wird.
Dennoch wird so ein überragendes Ereignis immer jede Menge Reisende in die Hauptstadt locken.
Die Berlinale 2012
Die Berlinale 2012 konnte mit extrem vielen Stars aufwarten. Es waren Hollywood Größen zu Gast, viele europäische Stars und natürlich auch solche aus Deutschland. Besonders viel wurde über Angelina Jolie schon im Vorfeld berichtet, die mit ihrem Regiedebüt “In The Land Of Blood And Hone” auf der Berlinale vertreten war.
Auch Meryl Streep war da, die in ihrem Film “The Iron Lady” über die ehemaligen britische Premierministerin Margaret Thatcher überzeugte und gleichzeitig einen Goldenen Ehrenbären für ihr Lebenswerk erhielt. Ein bisschen früh wie ich finde. Sie ist doch erst gute 60 Jahre alt.
Teenie Star Robert Pattinson auf der Berlinale 2012
Ein ziemliches Entsetzen dürfte sich auf den Gesichtern der Fans gezeigt haben, als diese ihr Idol Robert Pattinson zu Gesicht bekamen. Er sorgte zwar wie immer für Kreischalarm, aber diesmal sicher auch wegen seiner kurzgeschorenen Haare. Wer glaubte, die Haarpracht musste für ein Filmprojekt fallen, muss enttäuscht werden. Robert selbst störten die Haare, die ständig ins Gesicht flogen.
Die Kritik über seine Leistung im Film “Bel Ami” ist übrigens sehr herb. Von “erschreckend schwacher Leistung”, “erschreckend überfordert” bis hin zu “hohles Grinsen” ist alles vertreten. Die Fans wird es nicht stören, schließlich ist Robert Pattinson, für den viele Anhänger schon am Abend vor dem Auftritt auf dem Marlene Dietrich-Platz campierten, der Lieblingsvampir schlechthin.
Siegerfilm der Berlinale 2012
Der Goldene Bär 2012 ging überraschend an das italienische Brüderpaar Paolo und Vittorio Taviani für “Cesare deve morire” oder “Caesar must die” oder “Cäsar muss sterben”. Da der Film in einem Gefängnis Roms inszeniert wurde, widmeten die beiden Sieger ihren Bären den dortigen Insassen.
Auf der Internetseite von rbb – Rundfunk Berlin – finden Interessierte eine Rezension für alle auf der 62. Berlinale vorgestellten Filme. Es sind 400 an der Zahl.